twins

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu den Zwillingen 😉
Bisher durftet ihr ja schon in die spannende Welt der Zwillinge Nell & Juliane eintauchen und heute erzähle ich euch ein wenig über Fabrikarbeit.

Im zweiten Teil von Twins geht es um Fabrikarbeit. Was genau dort abgeht, möchte ich euch natürlich nicht verraten *grins*
Ich spiele heute Geschichtslehrerin und erzähle euch, wie sich die Fabrikarbeit seit der Jahrhundertwende verändert hat.

 

Nach der Jahrhundertwende gab es mehr beschäftigte Lohnarbeiter als zuvor. Die Industrialisierung hat eine neue soziale Gruppe, die Fabrikarbeiterschaft hervorgerufen.

Leben und Lage der Arbeiter während der Industrialisierung

Damals war die Arbeit in den Fabriken unzumutbar. An den Maschinen musste nicht immer körperliche Schwerstarbeit verrichtet werden, doch auch die einfachen, sich Bildergebnis für Fabrikarbeitimmer wiederholenden Tätigkeiten stellten hohe Anforderungen an Konzentration und Ausdauer. Außerdem waren die Arbeiten häufig mit gesundheitlichen Belastungen wie Lärm, Hitze, Staub, Gestank usw. sowie mit Unfallgefahren verbunden. Zu Bedenken ist auch, dass den ganzen Tag in der gleichen Position gearbeitet wird. Also entweder sitzend, liegend oder stehend. Die Arbeitszeiten waren zunächst sehr lang. An 6 Tagen in der Woche musste 12-14 Stunden gearbeitet.

Der Unternehmer schrieb in eine Fabrikordnung alle Vorschriften hinein, die für die Arbeiter der Fabrik galten.

Ein paar Beispiele für die Fabrikordnung in der Ravensberger Spinnerei:

  • Verstoß gegen die Regeln, Ungehorsamkeit, Untauglichkeit oder schlechter Arbeit kann ein Arbeiter sofort entlassen werden.
  • Arbeitszeit im Winter: 6Uhr – 7.30Uhr
  • Arbeitszeit im Sommer: 5.30Uhr – 7Uhr
  • Unentschuldigtes Fehlen der Arbeiter wird mit doppelter Arbeitszeit bestraft.
  • Arbeiter dürfen nur auf bestehenden Wegen zur Arbeit kommen und nicht über das Feld laufen und sich seine eigenen Wege bauen.

Da bei vielen Familien der Lohn des Vaters nicht mehr ausreichte, mussten Frauen und Kinder arbeiten gehen. Frauen mussten oft die gleichen Arbeiten wie Männer erledigen bei nur zweidrittel des normalen Arbeiterlohns.

Die Frauen mussten aber meistens Arbeiten in der Textilindustrie erledigen, da sie mehr Feingefühl als die Männer hatten. Sie arbeiteten genauso lang wie die Männer, dazu kommt aber noch, dass die Frau für den Haushalt und die Erziehung zuständig ist. Kinder wurden wegen ihrer geringen Körpergröße in der Textilindustrie, in Kohlegruben, im Bergbau und/oder in Mienen eingestellt. Kinder bekamen noch weniger Lohn als Frauen. (Quelle: BILD)
Beispiel: Ein 13-jähriger Junge erhielt einen Tageslohn von 85 Pfennig bei 10-stündiger Arbeit in einer Ziegelfabrik. Der Lohn, den die Familie dann ausbezahlt bekam, reichte nur für das Nötigste. Die meisten Arbeiterfamilien lebten in Ein- bis Zweizimmerwohnungen in engen und dunklen Mietskasernen, die mit der Industrialisierung entstanden. Fast 90% des Lohns mussten für Nahrung, Wohnen und Kleidung ausgegeben werden.

 

Heute

Heute sieht es ganz anders aus.

Bildergebnis für fabrikarbeit
Es gibt immer noch zahlreiche Fabrikarbeiter in Deutschland. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen besser geworden. Sie haben mehr Pausen, bekommen zum Teil mehr Geld und die körperliche Arbeit ist weniger geworden.
Allerdings bleibt die psychische Belastung, weil es in Fabriken immer noch viel Akkordarbeiten gibt.

Es wird auch grundsätzlich nicht mehr unterschieden, ob es Männer- oder Frauenarbeit ist. In Textilfabriken arbeiten heutzutage auch Männer, so wie Frauen in Kfz-Fabriken arbeiten (siehe Bild).

 

 

Ich persönlich finde es sehr gut, dass die Menschheit solche Fortschritte gemacht hat. Viele Maschinen nehmen uns die körperliche Arbeit ab, damit man im Alter noch eine Chance auf ein bisschen Mobilität hat. Da ich in der Pflege arbeite, weiß ich also genau, wovon ich da gerade schreibe *lach*
Ich habe zwar selber nie in Fabriken gearbeitet, aber meine Familie. Der Bücherfuchs ist eigentlich nämlich ein VW-Fuchs – genau, ich bin in Wolfsburg geboren. Meine komplette Familie (väterlicher Seits) arbeitet im VW Werk in Wolfsburg. Ich selber habe mir das Werk mal angeschaut, aber für mich wäre es nicht die perfekte Arbeit.
Konntet ihr schon mal einen Blick in eine Fabrik erhaschen?

Nun habe ich aber genug erzählt und komme nun zu dem schönes Teil der Blogtour 😉

Quelle der Bilder: zeit.de

 

 

Gewinn

7 x 1 E-Book im Wunschformat zur freien Auswahl aus der Twins – Reihe

Beantworte einfach folgende Frage:

Kennst du Menschen die heutzutage noch in Fabriken tätig sind?

 

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich. Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. Das Gewinnspiel endet am 9.7.2017 um 23:59 Uhr.

Blogtourfahrplan

Tag 1: Tonia Krüger und ihre Twins – Reihe bei Annette http://bitterbluesbookworld.blogspot.de

Tag 2: Geschwisterhass – Geschwisterliebe bei Steffi
http://leseengelsblog.blogspot.de/

Tag 3: Einfügen in eine fremde Gesellschaft bei Marion
https://fraeulein-m-liebt-buecher.de/

Tag 4: Fabrikarbeit ist hier ❤

Tag 5: Verschwörung bei Annika
https://kathrinsbooklove.wordpress.com/

Tag 6: Die Große Mauer bei Stefanie
http://tausend-leben.blogspot.de/

Tag 7: Verrat/Vertrauensbruch bei Ann-Sophie http://readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs