[BLOGTOUR] Fictional Reality – Tag 3: Trauerbewältigung

Bild könnte enthalten: Text

Hallo liebe Bücherfüchse,

herzlich Willkommen zum 3. Tag der Blogtour zu „Fictional Reality“ von Christin C. Mittler aus dem Tagträumer Verlag ❤

Heute darf ich euch etwas über Trauerbewältigung erzählen, da ich selber in dieser Branche gearbeitet habe. Vielleicht wissen von euch einige, dass ich gelernte Heilerziehungspflegerin bin und somit auch ältere Menschen im Alltag begleitet darf.

Das Thema Trauer ist ein sehr emotionales und intimes Thema, wie ich finde. Jeder Mensch geht auf seine Weise damit um. Was ich euch nun erzähle, sind nur sehr allgemeine Informationen, weil man die Trauer eines Menschen nicht pauschalisieren kann.

 

Was bedeutet Trauerbewältigung?

Als Trauerbewältigung bezeichnet man den Prozess der Verarbeitung von Trauer. Die Themen, die im Zusammenhang mit dem Tod stehen, werden meist tabuisiert. Daher sind viele Menschen nicht auf die Gefühle der Trauer vorbereitet, mit denen sie konfrontiert werden, wenn ein nahestehender Mensch verstirbt. Viele Hinterbliebene werden von der Stärke ihrer Gefühle oder Körperreaktionen überrascht, die nach einem Trauerfall plötzlich in ihren Alltag einbrechen.

 

Bildergebnis für Trauer

Quelle: dieharke.de

 

 

 

Die Phasen der Trauerbewältigung

Phase 1: Das Leugnen
Ganz typisch ist die erste Reaktion, auf die erschütternde Nachricht: „Das kann nicht sein, es ist bestimmt ein Irrtum“. Wir wollen nicht wahrhaben, dass wirklich das Unvermeidliche eingetreten ist. Der erste Schock versetzt uns in eine Art von Trance. Wir schützen uns damit selbst. Und es dauert eine Weile bis wir erkennen, dass die Realität stärker ist, als das Leugnen.

Phase 2: Emotionen, die plötzlich aufbrechen
Eine wahre Flut von Gefühlen kommt in uns auf. Wir fühlen uns außerstande, sie zu kontrollieren. Wut, Angst, Verzweiflung und die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen uns auf eine harte Probe. Das Gefühl, die anderen Menschen dürfen glücklich sein und ich nicht, macht sich breit.

Phase 3: Die Neuorientierung
Nur Schritt für Schritt finden wir zurück in den Alltag. Kleine Dinge erfreuen uns wieder ab und zu und die Trauer schmerzt bei weitem nicht mehr so stark wie zuvor. Dennoch ist sie dauerhaft präsent.

Phase 4: Akzeptanz
Ein geliebter Mensch ist gestorben und ich kann damit umgehen. Ich habe gelernt, weiterzuleben und meistere meinen Alltag. Der birgt möglicherweise neue Herausforderungen und zeigt mir neue Aufgaben, die ich nun wieder im seelischen und körperlichen Gleichgewicht erfüllen kann.

 

 

 

 

Bildergebnis für Trauer

Quelle: deuschlandfunk.de

 

 

Kann ich bei der Bewältigung der Trauer unterstützt werden?

Der Prozess des Trauerns kann mehrere Jahre dauern. Es gibt jedoch Menschen, die überdurchschnittlich lange oder schwer um jemanden trauern und darunter sehr leiden. Sie scheitern oft unbewusst am Übergang von einer Phase zur nächsten. Wenn Sie nicht allein mit der Trauer fertig werden, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Hilfe bei der Trauerbewältigung zu erhalten. Eine private Maßnahme zur Trauerbewältigung sind beispielsweise Tagebücher, die bei der Aufarbeitung von Gefühlen helfen. Die schriftliche Fixierung Ihrer Gefühle und Gedanken kann Sie dabei unterstützen, den Verlust zu verarbeiten. Außerdem gibt es in den meisten größeren Städten Trauerbewältigungsgruppen, die Ihnen eine Möglichkeit des Austauschs mit anderen Betroffenen bieten. Sogenannte Trauerzentren ermöglichen schließlich neben dem Austausch auch professionelle Beratungen.

 

Gewinnspiel

Um diese tolle Gewinne abzustauben, müsst ihr mir nur eine Frage beantworten:

Wie stehst du zu dem Thema „Trauer & Trauerbewältigung“?

Bild könnte enthalten: Feuer und Text

Wenn ihr die Blogtour bis zum Ende verfolgt, könnt ihr sogar bis zu fünf Lose abräumen!

Viel Glück!!

 

Allgemeine Teilnahmebedingungen
1. Die Gewinner-Adresse wird bitte innerhalb von Tagen per Mail an tagtraeumer-verlag@web.de geschickt.
2. Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzuweisen haben.
3. Teilnahmeschluss ist Freitag, der 24. Februar 2017 um 23:59 Uhr. Ausgelost wird am nächsten Morgen!
4. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
5. Der Versand erfolgt kostenlos an Teilnehmer aus Deutschland.
6. Die Daten der Teilnehmer werden nicht gespeichert und lediglich zur Gewinnermittlung benutzt. Die Adresse des Gewinners wird nach Versand umgehend gelöscht.
7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für Gewinne, die auf dem Postweg verloren gehen wird keine Haftung übernommen.
Facebook hat nichts mit diesem Gewinnspiel zu tun!

16 Gedanken zu “[BLOGTOUR] Fictional Reality – Tag 3: Trauerbewältigung

  1. Trauern sollte man immer können und vorallem auch die benötigte Zeit dafür haben- wobei ich mich in solchen Fällen wie Psychiater selbst doch schwierig machen würde was deren Hilfe angehen würde wenn ich in solchen Fällen doch mal professionelle Hilfe benötigen sollte!

    LG Jenny

    Gefällt mir

  2. Hallo
    Jeder hat ein Recht darauf zu trauern und eir sind ja sehr grund verschieden, wie lange man trauert und wie. Da braucht jeder seine zeit dafür und da kann man sie auch alleine bewältigen mit der Unterstützungder Familie oder professionelle Hilfe.

    Lg Stefanie

    Gefällt mir

  3. huhu
    da es immer mehre kategorien gibt wie offen zusammenbrechen oder still vor sich hin bin ich dafür das jeder sein ding macht ohne von anderen dafür blöd angemacht zu werden weil sie denken das man heulen soll oder von einer brücke springen man weiß doch am besten wie man damit fertig wird

    Gefällt mir

  4. was ein schweres Thema und leider habe ich damit schon zu genüge zu tun gehabt da ich und auch mein Schatz geliebte Menschen verloren haben. Dabei bin ich eher der Mensch der seine Trauer rauslässt und seine Gefühle zeigt. Mein Schatz ist da introvetierter. Und das zeigt mir jeder hat seine eigene ARt zu trauern und man kann / darf niemandem seine Art zu trauern aufzuwingen. Ich finde es dagegen viel wichtiger sich auf die jeweillige Art zu trauern einzustellen und indoviduell zu helfen…also Trauerbewältigung ja aber immer nur so wie es der Trauernde braucht und aktzeptieren kann und in keinem Fall die Trauer des anderen nicht Ernst nehmen

    Gefällt mir

  5. Guten Morgen. 🙂

    Du hast ein schweres Thema toll rüber gebracht. Danke! 🙂

    Ich finde Trauer und auch die Trauerbewältigung extrem wichtig. Man braucht Zeit und Raum dafür. Und man muss aber ebenso irgendwann anschließen und nach vorne schauen. Der Grat zwischenken genügend Trauer und psychischer Gesundheit ist da auch sehr schmal. Bis wann ist es gut, ab wann schadet es? Ich habe gerade in der Familie viele Todesfälle zu beklagen und finde es überaus wichtig ein gutes Umfeld zu haben und Unterstützung! ♡

    LG Teja

    Gefällt 1 Person

  6. Hallo und guten Tag,

    es ist sehr schwierig Trauer „richtig“ zu bewältigen. Denn der Tod zum Beispiel in der Familie setzt plötzlich Kräfte und Empfindungen frei …die man nie für möglich hält.

    Im Positiven, wie im Negativen….ich spreche da aus Erfahrung!

    Vielleicht ist deshalb auch an dem Spruch etwas dran …die Zeit heilt alle Wunden…aber es stellt sich immer die Frage …wie lange dauert es…

    LG…Karin…

    Gefällt mir

  7. Uff. Darf ich das Thema ein wenig erweitern?

    Trauern bezieht sich -für mich- nicht nur auf den (wahren) Tod. Mein prägendster Verlust war anderer Art. Durch den Drogenkonsum eines Familienmitglieds, veränderte die Person sich dermaßen extrem, dass ich mich gewaltsam lösen musste. Das dauert nun bereits Jahre an, zwei davon war ich in Therapie, die eben auch u.a. den Inhalt hatte, den Verlust zu überwinden und loszulassen.

    Ich glaube das emotionale ist da sehr ähnlich gelagert… Akzeptieren, loslassen, sich ein Leben ohne die betreffende Person aufbauen… Es ist oft wahnsinnig hart. Aber eine Wahl hat man ja leider nicht…
    Ach ich schwafel, ich beende das mal hier 🙂 Danke für deinen Beitrag ❤

    Gefällt 1 Person

  8. Das ist ein toller Beitrag zu seinem sehr schwierigen Thema. Jeder geht mit Trauer anders um. Wichtig ist, dass man trauern kann, die Trauer zulässt. ES ist auch ganz gut, wenn man nicht allein damit ist, wenn man jemanden hat, mit dem man reden kann. Notfalls würde ich mich an einen Psychologen wenden.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s