Autorenmesse - mit logo

Heute war ich auf der 1. internationalen Autorenmesse in Frankfurt am Main.
Die Autorenmesse fand auf dem Campus Westend der Goethe Universität im Hörsaalzentrum statt.

Sie schreiben gerne? Wissen aber nicht so recht, wie Sie von der Idee zum Buch kommen? Die Fragen in Ihrem Kopf stapeln sich: Wie fange ich überhaupt an und wie schreibe ich ein Exposé? Wähle ich lieber einen Verlag oder das Selfpublishing? Was kommt gut an bei Verlagen?

Auf der Autorenmesse finden Sie Antworten auf Ihre Fragen, Aussteller, Workshopleiter und zahlreiche Vorträge. Wir haben ein einzigartiges Event geschaffen, das Ihnen ermöglicht mit Ghostwritern, Lektoren, Illustratoren, Verlagsagenten, Medienanwälten, Verlagen, Buchvermarktern und Mitgliedern von Plattformen in Kontakt zu treten. Am 04. Juni 2016 haben Sie auf der 1. Internationalen Autorenmesse, die in der altehrwürdigen Goethe-Uni in Frankfurt im Hörsaalzentrum stattfindet, von 10.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit sich umfassend zu informieren und inspirieren zu lassen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Um 7:35 ging es bei mir los, damit ich dann um 12:00 in Frankfurt am Main ankomme. Die 13315355_957824227697212_7731227946168398958_nZugfahrt war ziemlich entspannt und bis auf ein Zug kamen alle pünktlich. In Hannover musste ich 10 Minuten warten, aber der ICE konnte diese 10 Minuten wieder aufholen, sodass ich trotzdem um 12:00 in Frankfurt ankam.
Dann ging es allerdings los, dass ich mich in der U-Bahn total verlaufen habe *lach* irgendwie habe ich es dann doch geschafft, dass ich bei der Holzhausenstraße ankam und bin dann einfach jungen Leuten, die wie Studenten aussahen, hinterher gelaufen. Auf dem Campus war die Autorenmesse dann auch endlich ausgeschildert, so dass ich sie dann ganz leicht gefunden habe.

 

Direkt am Eingang saßen glücklicherweise dann direkt die Mädels von der Schreibnacht. DSCN0446Ich hatte echt Glück, weil ich nicht gewusst hätte, wo ich sie suchen sollte. Nach einem kurzen Gespräch, sind wir dann auch direkt in den Workshop „Wer hat Angst vorm weißen Blatt? Kreative Methoden, um die Manuskripte sinnvoll zu gestalten“ gegangen.
Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant und habe mir viele Notizen gemacht.

 

Um 14:00 haben wir dann ein Seminar von Dr. Sonja Ulrike Klug zum Thema „Publizieren mit oder ohne Verlag – welches ist der Königsweg zum eigenen Buch?“ besucht. Auch dieses Seminar fand ich sehr interessant und habe gespannt zugehört. Es wurden die Vor- und Nachteile vom Verlag und Selfpublishing genannt, was mich persönlich sehr interessiert hat. Schließlich weiß ich noch nicht, wie ich meine zukünftigen Bücher herausbringen möchte.

 

Hinterher haben wir erst einmal eine Pause eingelegt. Diese habe ich genutzt um die verschiedenen Stände zu besuchen. Es waren Buchverlage, Lektoren, Autorenschulen, Tolino Media und Coaches für viele Themen u.a. auch für Selfpublishing.
Bei dem Stand vom Sorriso Verlag habe ich mir das Arbeitsbuch „Bist du bereit für dein Buch und das Abenteuer Autor sein?“ von Karen Christine Angermayer. Dieses hat sie mir sogar signiert, da sie gerade am Stand war.

Ein Stockwerk tiefer beim Stand von der Textmanufaktur habe ich mir das Buch „Titel, Pitch und Exposé“ von André Hille gekauft.
Der Autor war leider nicht vor Ort, was ich sehr schade fand.

Um 16:15 habe ich dann das letzte Seminar „Lebendig Schreiben – Schreiben, mehr als nur ein Broterwerb“ besucht. Die Dozentin war mir sehr sympathisch, weil sie das Seminar sehr lebendig gehalten hat. Sie hat viele private Situationen beschrieben, aber dann auch Beispiele. Es ging halt darum, dass man alles was einem am Tag, alle seine Gedanken undDSCN0448 Emotionen aufschreiben soll. Das kann eine Geschichte lebendiger gestalten, wenn man diese dann benutzt, aber es kann einem auch privat (vielleicht bei Problemen) helfen.
Leider haben viele den Hörsaal vorzeitig verlassen, weil ihnen das wohl zu esoterisch war.
Ich möchte es für mich persönlich mal ausprobieren und werde es dann eine Meinung darüber bilden bzw. äußern. Ich persönlich, finde es nicht in Ordnung etwas zu verurteilen, ohne das man es ausprobiert hat.

Um 19:00 fuhr dann mein Zug schon wieder Richtung Heimat. Gegen 0:00 war ich dann endlich wieder zu Hause, nach einem sehr anstrengenden Tag.
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Fazit:

Ich habe mir die Messe anfangs anders vorgestellt und vor allem größer. Für diese kleine Messe war der Eintrittspreis von 44,00 € einfach viel zu überteuert. Ich war ziemlich froh, dass ich ein Schülerticket von 5,00 € benutzen konnte.
Trotz dessen habe ich viele Eindrücke und Informationen mitnehmen können.
Die Messe war eher für Menschen, die sich noch gar nicht mit dem Beruf Autor beschäftigt haben. Für diejenigen unter uns, die schon seit Jahren am recherchieren sind, war die Messe eher ein Flop.

Ob ich die 2. Autorenmesse besuchen werde, weiß ich noch nicht. Ich werde es entscheiden, wenn ich das Programm und die Aussteller gesehen habe 😉

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